Das Crowdfunding Newsblog für den Musikliebhaber

.: Und wieder einmal …

In Branchennews, Medienspiegel on 25. Mai 2009 at 22:27

napster

… nimmt uns ein Artikel in einer namhaften deutschen Zeitung jede Hoffnung, in Zukunft mit Musik Geld zu verdienen. Die Financial Times Deutschland titelt heute “Im Web siegt die Gratis-Musik” und sieht Musiktauschbörsen wie Napster als Totengräber der Musikindustrie. Auch wenn Napster jetzt mit Abomodell Geld verdienen will, machen die Gratis-Musikseiten hier einen Strich durch die Rechnung. Ein griffiges Konzept, mit Musik im Internet Geld zu verdienen, hat bisher noch keiner gefunden.

Und es bestätigt sich für mich einmal mehr, dass ich nicht wegen des Geldverdienens bei Sellaband bin, sondern allein wegen der Musik und Community dort. Es fällt mir auch schwer, zu glauben, dass die Sellaband Artists den wirklich großen Durchbruch im Musikbusiness schaffen werden. Es wäre ein wirklich großes Glück, wenn ein einflussreicher Musikmanager einem Artist zum für den großen Erfolg notwendigen Medieninteresse verhelfen würde – vor allem Radio- und TV-Play. Denn ohne die Musik massenwirksam zu vermarkten, wird der Erfolg ausbleiben. Und diese Massenvermarktung sehe ich bei den Sellaband-Artists derzeit noch nicht.

So bleibt uns derzeit lediglich der interne Sellaband-Markt, um die Musik zu vermarkten. Und hier wird es notwendig sein, diesen “internen” Markt zu nutzen. Das Besondere bei Sellaband, nämlich an der Gestaltung der Revolution in der Musikindustrie teilzunehmen, muss stärker herausgestellt werden.

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  1. Also Meiner Meinung nach ist LAST.fm auf gutem Weg und beweist dass sich mit Musik doch Geld verdienen lässt. Apples iTunes ebenfalls.

  2. Der interne Sellaband-Markt muss dringend wachsen. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses jetzt passieren wird mit Sellaband.de. Wobei es leider wieder mal so ausschaut, als ob ein großes Fiasko bevorsteht. Naja, lassen wir uns überraschen, in einigen wochen.

    Die big believers gibt es nicht mehr, Sellaband muss langsam in die Richtung des 5000 believer á 1 Part modells gehen. Wobei das Geld verdienen dann auch ausbleibt, wenn alle Believer schon eine CD haben. Der CD/Download Verkauf auf Sellaband ist eher marginal.

    Ein Durchbruch eines Sellaband-Artists in der ‘real world’ wäre schon ein Zufall und großes Glück – und eine Riesenchance für alle Beteiligten! Aber ist Zufall und Glück nicht immer dabei im Leben?

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