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Blister meets Kompis

In Artists im Fokus on 22. Oktober 2008 at 16:01

Seit Dezember 2006 sind sie dabei und halten die Ehre der deutschen Bands bei Sellaband hoch. Unangefochten belegen sie den Spitzenplatz unter den deutschen Artists. Und sind nach fast zwei Jahren harter Arbeit nun endlich reif für den Run auf die magische 50.000 $-Marke. Doch noch trennen sie gut 38.000 $ von ihrem großen Ziel. Grund genug für mich, BLISTER aus Hamburg zu „treffen“ (zumindest digital) und ihnen mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Möglicherweise findet der eine oder andere Leser des folgenden Interviews den Weg zu Sellaband und gleich danach zu BLISTER – natürlich um ein paar Dollar in Marie & die Boys zu investieren.

Hier nun das Interview:

F: Woher kommt ihr?
A: Im Juli 2005 formierten sich Marie Hannig (Gesang), Patrique Meny (Gitarre),
Raphael Noeske (Gitarre), Marlon Sdun (Bass) und Dennis Kaupp (Drums/Percussion) zu Blister.

Blister formiert sich aus der südlichen und nördlichen Region Deutschlands. Marie und Marlon sind waschechte Hamburger – Dennis und Patrique kommen aus Stuttgart.

Raphael Noeske hat Blister im Jahr 2007 leider aus beruflichen Gründen verlassen. Seitdem begleitet Marie Hannig unsere Songs mit Ihrem E-Piano, was unsere Musik etwas jazziger, aber nicht selten auch mystischer klingen lässt.

Aktuell arbeiten wir an weiteren Aufnahmen und vermutlich im Dezember wird ein
weiterer Song in einem professionellen Musikstudio aufgenommen.

F: Wie würdet ihr die Band in drei Worten beschreiben?
A: Individuell – Melodisch – Dynamisch

F: Wer sind die Band-Mitglieder?
A: Gesang/Piano – Marie Hannig prägt mit ihrer Stimme maßgeblich den Blister-Sound. Die 25-jährige begann ihre musikalische Karriere als Sängerin diverser Jazz-Bands.

Bass – Marlon Sdun ist der Allrounder der Band. Von Heavy Metal über Samba bis Bossa Nova hat der gelernte Gitarrist alles im Repertoire.

Gitarre/Drums – Patrique Meny (Gitarre) und Dennis Kaupp (Drums) haben schon in ihrer Heimat Stuttgart zusammen die Bühne gerockt. In Hamburg stehen sie nach über 10 Jahren wieder gemeinsam on stage und tragen mit druckvollen, schon fast funkig klingenden Gitarrenriffs und groovenden Drums zum individuellen Sound von Blister bei.

F: Woher kommt ihr künstlerisch, was sind eure Einflüsse?
A: Blister kommt raus, wenn man einen TV-Moderator, einen Grafik-Designer, einen Physiker und einen Zahnarzt in eine Musikformation bringt.

Somit sind unsere musikalischen Einflüsse und Geschmäcker zwischen Rock, Metal, Jazz und Pop recht unterschiedlich. Wir glauben aber, dass gerade dieser Punkt in unserer Musikentwicklung eine tragende Rolle spielt und jeder bei uns auf seine indivuelle Art und Weise den Musikstil von Blister prägt.

F: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
A: In der Musik von blister finden sich Elemente aus Rock, Pop, Funk und Alternative. Ein Zitat aus der Zeitschrift ‘Szene Hamburg’ umschreibt blister mit “The Cardigans meet Coldplay with a little bit of System of a Down”.

F: Wie habt ihr den Weg zu Sellaband gefunden?
A: Ehrlich gesagt… reiner Zufall. Freunde von uns haben über das Musikportal berichtet und wir haben uns im neuen Sellaband Portal einfach angemeldet. Keine 24 Stunden hat es gedauert, bis wir in NAMOR unseren ersten Believer gefunden haben. Damals gab es gerade einmal 10 angemeldete deutsche Bands. Darunter auch der Künstler Kirt. Das hat sich bis heute natürlich geändert.

F: Habt ihr einen speziellen Plan, um die 50k zu erreichen bzw. die Leute zu überzeugen, an euch zu glauben? Wenn ja, was ist euer Plan in einigen Worten?
A: Unser Plan? Unsere Songs und die Qualität der Musik voranbringen. Weiter an unserem zweiten Album schreiben und Believer mit unserer Musik überzeugen.

Seit Marie sich mit Ihrem Keyboard einbringt und sich intensiv am Songwriting beteiligt, hat dies unsere Musik weit nach vorne gebracht und natürlich auch in einem abwechslungsreicheren Stil geprägt, wie wir persönlich finden. Wir sind gespannt, wie Maries geschriebene Songs bei den Believern ankommen. Falls final unsere Musik potentielle Believer nicht überzeugt, haben wir es auch nicht verdient 50k zu erreichen.

Mit ein wenig Geduld glauben wir in jedem Fall daran.

F: Was werdet ihr als Erstes tun, nachdem ihr die 50k erreicht habt?
A: Erst einmal Prosecco trinken, uns darüber freuen, dass wir es „vermutlich“ als erste deutsche Band geschafft haben 50k zu erreichen. Danach werden wir alles tun, dass Sellaband auch endlich in „Good old Germany“ bekannter wird und uns natürlich auf unsere Profi-CD konzentrieren, um den Believern ihren Einsatz auszubezahlen. Trotz diverser Medienauftritte von Kirt und uns in Sat 1 und RTL ist der Funke in Deutschland noch nicht wirklich angekommen. Hoffen wir, dass sich das bald ändert.

F: Noch etwas Wichtiges, das alle über euch wissen sollten?
A: In den nächsten Tagen erscheint unserer erstes Animations- und Musikvideo des Songs THE ECHO. Umgesetzt von Animationsdesigner Alexander Hanowski, der gerade den aktuellen Filmfest Hamburg Trailer animiert hat (www.filmfest-hamburg.de). Darüber hinaus ist auf www.sellaband.com/blister wieder einmal Neues von Blister zu hören – der erste Mix von einem unseren neuen Songs („The Stalker“), den wir demnächst noch einmal im Home Recording Studio, Hamburg aufnehmen werden.

Viel Spaß beim Reinhören und ein besonderes Dankeschön an Kompis, Lorenz, Ed the Cheesehead, Alex S, Christian und Funfile.
Grüße aus Hamburg und bis die Tage…
Marie, Dennis, Marlon und Patrique von blister

Ja, bleibt den vier Hamburgern nur noch zu wünschen, dass sich die harte Arbeit bei Sellaband endlich lohnt und der Weg zum ersehnten Ziel recht bald ein glückliches Ende findet. Ich bedanke mich jedenfalls (besonders bei Patrique) für die tolle Zusammenarbeit beim Interview und hoffe, ich werde demnächst von BLISTER als erstem deutschen 50k-Artist bei Sellaband berichten können.

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.: Diversion – Hot New Germans bei Sellaband

In Hot New Germans on 11. Oktober 2008 at 20:56

Eine neue Rubrik ist geboren – heute am Samstagabend durchstöbere ich die Tiefen der Newcomer bei Sellaband. Und da kommt mir die Idee: die neue Rubrik wird „Hot New Germans“ heißen.

Und hier sind die ersten Newcomer aus Deutschland, über die ich berichten will: Diversion.

Seit dem 03. Oktober sind sie bei SAB dabei und sie bringen großartigen Rock mit. Mit ihrer Mischung aus Metalcore, Crossover und Alternative haben sie sofort meine Gehörgänge erobert. Sie haben sich bereits ihre Sporen auf den Konzertbühnen und bei diversen Festivals verdient und waren unter anderem mit den Sportfreunden Stiller, den Donots und In Extremo unterwegs. Gerade kommen sie zurück von einer längeren Deutschland-Tour und sind nun Teil der SAB-Community.

Die im Jahr 1999 gegründete Stuttgarter Band ist auch bei den deutschen Radiostationen bestens bekannt. Unter anderem waren sie mit ihrer Single „Dyin‘ day“ fast 14 Wochen in den Top 5 bei SWR/Das Ding gelistet.

Die vier Jungs aus dem Süden (Micki, Björn, Butchy und Philipp) haben mittlerweile drei Alben veröffentlicht: Burning Your Lies (2006), Scary Tactics (2004) und Broadside Up (2003). Es wäre großartig, wenn sich hier ein SAB-Album anschließen würde.

Hier geht es übrigens zur offiziellen Diversion-Webseite.

.: Slow-down bei Sellaband?

In Sellaband News on 11. Oktober 2008 at 19:43

MaWa hat mit einer jüngst im Forum veröffentlichten Charts Statistic für ordentlich Aufregung gesorgt. Dort sind lange Diskussionen über die Ursachen im Gange, sicher nicht ganz zu unrecht. Denn die Hochzeiten im Investment liegen zumindest für dieses Jahr hinter uns, so scheint es. Allein in der Woche mit den höchsten Verkäufen (10/2008) wurden Parts für über 47.000 $ an den Believer gebracht. Zur Zeit dümpeln die Investments bei nicht einmal einem Fünftel (9.520 $) in der 40. Woche. Auch bei der Zahl der 50k-Artists hat sich die mangelnde Investitionslust der Believer niedergeschlagen. Während wir im August noch zwei Artists gesehen haben, die die 50k erreicht haben (Aioia und Gisel de Marco), blieb es im September still. Erst Anfang Oktober hat dann Nearfield nach zähem Ringen die magische Marke geknackt.

Die Gründe für die schwächelnden Investments sind sicherlich vielfältig. Zum einen wird auch bei Sellaband die globale Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen. Die Believer haben schlicht im Moment nicht das Geld, um zu investieren. Auf der anderen Seite ist man in der jetzigen Situation gut beraten, einen Notgroschen für schlechte Zeiten zurückzulegen, nicht zu sprechen von den Aussichten im Job und auf dem Arbeitsmarkt.

Ich denke, der „slow-down“ hat aber auch mit dem zu tun, was derzeit in der Finanzwelt etwas abhanden gekommen ist – Vertrauen. Ich meine das Vertrauen, das ich zum Einen Sellaband entgegenbringe, die mein Geld verwalten, bis es endlich von einem 50k-Artist ausgegeben werden kann. Ich gehe davon aus, dass es sicher auf einem deutschen, einlagengesicherten Konto deponiert ist. Zum Anderen ist es das Vertrauen, das ich einem Artist entgegenbringe, von dem ich, nachdem er die 50k eingesammelt hat, ein exzellentes Album erwarte, dass sich sicherlich nicht wie geschnitten Brot verkaufen muss, von dem ich aber eine konkurrenzfähige künstlerische Qualität erwarte. Diese beiden Arten von Vertrauen sind bei den Believern grundsätzlich und derzeit sicherlich im Besonderen unter dem Eindruck ihres gesamten Umfeldes sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Ich bin mir jedoch nicht ganz sicher, ob der „slow-down“ ein grundsätzliches Problem ist oder eine vorübergehende Erscheinung. Es bleibt abzuwarten und ich glaube, MaWa wird ein aufmerksamer Beobachter der Entwicklung sein und ich werde an dieser Stelle weiter berichten.

.: Bericht über Sellaband beim ZDF

In Medienspiegel on 2. Oktober 2008 at 20:42

„Musikfans als Plattenbosse“ titelt die Webseite von ZDF heute.de in der Rubrik Computer am 29.09.2008 und stellt neben der englischen Seite „Bandstocks“ auch deren deutsch-niederländisches (hä?) Gegenstück „Sellaband“ vor. Wie enttäuscht werden deutsche Besucher dieser deutsch-niederländischen Seite sein, wenn sie dort kein Wort deutsch finden?

Dass Sellaband in jedem Fall die Gegenkultur zu DSDS und anderen üblen Casting-Shows darstellt, haben die Leute vom ZDF zumindest erkannt. Bleibt zu hoffen, dass Sellaband nun auch in den deutschen Medien seinen Platz findet.