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.: Das Geheimnis der Mundpropaganda – was kann virales Marketing?

In Branchennews, sellaband on 12. Februar 2009 at 23:29

Welche Richtung nimmt das Marketing für Sellaband?Heute bin ich über einen Blogbeitrag von Jörg Wittkewitz gestolpert, der ein Interview übersetzt hat, das Guy Kawasaki mit dem Chefevangelisten und Vater des viralen Marketing Emanuel Rosen geführt hat. Rosen veröffentlichte gerade die Fortsetzung seines Bestsellers „The Anatomy of Buzz“ unter dem Titel „The Anatomy of Buzz Revisited – Real-life lessons in Word-of-Mouth Marketing“.

Grundsätzlich hält Rosen die Mundpropaganda und das Streuen von Gerüchten für tauglich, Medieninteresse zu erzeugen und die Neugier nach Produkten anzuheizen. Wichtig ist aber, einige frühe Nutzer zu finden, die, durch positive Erfahrungen angestachelt, das Produkt oder die „gute Nachricht“ über das Produkt verbreiten.

Das Problem besteht aber für Rosen darin, dass Informationen dazu neigen, schnell zu versacken und sich nicht automatisch wie ein Lauffeuer verbreiten, obwohl wir heutzutage vielseitig vernetzt sind. Das heißt, eine breite Gruppe in der Öffentlichkeit muss mit dem viralen Informationen „infiziert“ werden. Denn nur über eine so weite Streuung kann sich die Information von vielen Ausgangspunkten aus verbreiten.

Das Wichtigste aber ist, dass das Produkt einen Wow-Effekt beim Nutzer auslöst – das Produkt muss sozusagen für sich selbst sprechen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Einbeziehen von Meinungsmachern als Multiplikatoren für die Verbreitung der Information über das Produkt. Diese Multiplikatorfunktion ergibt sich aber schon rein logisch aus der Tatsache, dass natürlich Informationen, die von Meinungsmachern kommen, weit mehr Relevanz für Kunden haben als Informationen aus anderen Quellen.

So, und zum Schluss eine der entscheidendsten Erkenntnisse von Rosen: Im viralen Marketing muss man an die Grenzen gehen, um Aufmerksamkeit zu erregen, „… alles herausholen und um die Ecke denken können. Und wenn man Ideen sucht, kann man den inneren Moralpolizisten nicht immer gebrauchen.“ Denn nur mit außergewöhnlichen und unkonventionellen Ideen und Aktionen erregt man das notwendige Interesse bei den Kunden für das Produkt.

Und warum schreibe ich das Ganze hier? Auch für Sellaband und die Künstler, die bereits ein Album veröffentlicht haben, wird es nur die Alternative des viralen Marketing geben. Große Marketing- und Promotionbudgets stehen keinem zur Verfügung. Aber wir haben die Masse der Believer, die die Nachricht in die Welt hinaustragen können. Das ist ein Mittel zur Verbreitung der Produkte (Sellaband, Alben), das unbedingt genutzt werden muss. Nun müssen nur noch die Ideen sprudeln.

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