Das Crowdfunding Newsblog für den Musikliebhaber

Archive for Mai 2009|Monthly archive page

.: Und wieder einmal …

In Branchennews, Medienspiegel on 25. Mai 2009 at 22:27

napster

… nimmt uns ein Artikel in einer namhaften deutschen Zeitung jede Hoffnung, in Zukunft mit Musik Geld zu verdienen. Die Financial Times Deutschland titelt heute „Im Web siegt die Gratis-Musik“ und sieht Musiktauschbörsen wie Napster als Totengräber der Musikindustrie. Auch wenn Napster jetzt mit Abomodell Geld verdienen will, machen die Gratis-Musikseiten hier einen Strich durch die Rechnung. Ein griffiges Konzept, mit Musik im Internet Geld zu verdienen, hat bisher noch keiner gefunden.

Und es bestätigt sich für mich einmal mehr, dass ich nicht wegen des Geldverdienens bei Sellaband bin, sondern allein wegen der Musik und Community dort. Es fällt mir auch schwer, zu glauben, dass die Sellaband Artists den wirklich großen Durchbruch im Musikbusiness schaffen werden. Es wäre ein wirklich großes Glück, wenn ein einflussreicher Musikmanager einem Artist zum für den großen Erfolg notwendigen Medieninteresse verhelfen würde – vor allem Radio- und TV-Play. Denn ohne die Musik massenwirksam zu vermarkten, wird der Erfolg ausbleiben. Und diese Massenvermarktung sehe ich bei den Sellaband-Artists derzeit noch nicht.

So bleibt uns derzeit lediglich der interne Sellaband-Markt, um die Musik zu vermarkten. Und hier wird es notwendig sein, diesen „internen“ Markt zu nutzen. Das Besondere bei Sellaband, nämlich an der Gestaltung der Revolution in der Musikindustrie teilzunehmen, muss stärker herausgestellt werden.

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.: Deutschland ist Exportweltmeister …

In Mein Sellaband on 18. Mai 2009 at 18:51
Blister

Blister

… nur beim Musikexport läuft die deutsche Maschine so was von unrund. Am Wochenende erst wieder beim Grand Prix schlapp gemacht. Soweit die wenigen Nachrichtenfetzen, die ich aufgeschnappt habe, der Wahrheit entsprechen. Nun soll es wohl Stefan Raab richten. Na dann … (armes Deutschland).

Aber auch bei Sellaband kommen die Deutschen einfach nicht aus dem Nischendasein heraus. Blister aus Hamburg sind mit ca. 12.000 $ noch am besten platziert, dann kommen weit abgeschlagen Simeon mit etwas über 4.000 $ und Wildcat mit 2.500 $. Und sie hätten es wahrhaft verdient, viel weiter zu vorn mitzumischen. Am Können oder Wollen der Artists liegt es meiner Meinung nach nicht. Nur die Frage muss erlaubt sein: Was machen wir verdammt nochmal falsch im internationalen Musikgeschäft?

Simeon

Simeon

Also lasst es uns der Welt doch mal zeigen, dass wir gute Musik machen können und das wir treue, zu allem bereite Fans sind.

Deshalb hier mein Aufruf: Den Rest des Beitrags lesen »

.: Listening Session: Lunic heute ab 19 Uhr

In Neue Scheiben on 14. Mai 2009 at 16:23

Lunic - Listening Session todayZum Album Release von Lunics „Lovethief“ gibt es heute abend auf Sellaband wieder die beliebte und bewährte Listening Session mit angeschlossenem Chat. Wer also in Kaitee Pages (so hat Lunic mal bei Sellaband angefangen) neues Album reinhören will, heute ist die Gelegenheit dazu. Die Amerikanerin hat die Platte mit Peter Denenberg in den Acme Studios, NY produziert und abgemischt. Das Mastering erledigte dann Ted Jensen bei Sterling Sound, NY. Die Musik und die Texte hat Kaitee Page selbst geschrieben.

Hier schon mal die Playlist:

  1. The Dark House
  2. Masquerade
  3. Him
  4. Love Me
  5. Thieves
  6. The Little Room
  7. Mirage
  8. Revenge of the Lot Lizard
  9. Sober
  10. Hypnotized
  11. The Dark House (Elliot Tribal Remix)

Das Album gibt es dann ebenfalls bei Sellaband käuflich zu erwerben. Übrigens will Lunic auch ihr nächstes Album mit Sellaband bzw. den Believern finanzieren. Im März 2008 ist sie dazu ein zweites Mal bei Sellaband eingestiegen und hat bisher 2.300 $ eingesammelt.

Zur Listening Session geht’s hier lang.

.: 1.000 Tage Sellaband – das 1.000 Parts Race

In Artist News, Sellaband News on 12. Mai 2009 at 22:53

1000 Parts RaceDer 11. Mai 2009 markiert einen Höhepunkt in der Geschichte von Sellaband – das Crowdfunding-Portal wurde gestern 1.000 Tage alt. Und Sellaband und die Community haben es richtig krachen lassen.

Zunächst war da die Ankündigung des 1.000 Parts Race: Derjenige Artist, der in den nächsten 1.000 Stunden (= ca. 41 Tage) die meisten Parts von seinen Fans einsammelt, wird 500 Parts von Sellaband gesponsert bekommen. Für den zweiten Platz gibt es immerhin noch 350 Parts, für den Dritten bleiben immerhin noch 150. Kurz nach Veröffentlichung der Nachricht begannen bereits die ersten Artists ihre Fans zu aktivieren. Ja, die Preise sind wirklich nicht zu verachten. Den aktuellen Chart zum 1.000 Parts Race gibt es hier.

Radius - JohanDie zweite gute Nachricht des gestrigen Tages war, dass Radius als 31. Sellaband-Artist die 50k erreicht haben. Nachdem am Sonntag Studio Spitsbergen, ein holländisches Aufnahmestudio, 1.500 Parts investiert hat, war der Countdown Richtung 50k eröffnet. Ein Schelm, wer hier allein gesunden Geschäftssinn vermutet. Auf jeden Fall war es eine äußerst notwendige Initialzündung bei Sellaband. Die Investitionsbereitschaft der Community war in den letzten Wochen, sicher auch aufgrund der Finanzkrise, etwas erlahmt. Jetzt scheinen die Believer aber wieder neuen Mut gefasst zu haben. Die Stimmung der Community hat sich sichtlich aufgehellt.

.:SellaBand löscht inaktive Artists

In Sellaband News on 9. Mai 2009 at 22:59

inactive artists

Ja, SellaBand hatte mit Beginn der Neuen Ära am 01. Dezember 2008 angekündigt, dass die Profile inaktiver Artists gelöscht werden. Jetzt haben sie Ernst gemacht und nun sind von nahezu 10.000 Artists noch ca. 4.200 übrig geblieben, die den minimalen Anforderungen an Aktivität noch genügen. Das Kriterium für Aktivität war wenigstens das Aufrufen des Profiles im letzten halben Jahr. Die „Flurbereinigung“ kann man nur begrüßen, da nun auch die Auswahl von Artists etwas leichter sein wird.

Während der Löschungsphase gab es einige Diskussionen im Sellaband-Forum, ob der Schritt richtig war und ob die Anforderungen zu niedrig angesetzt waren. Grundsätzlich begrüßte die Community aber den längst überfälligen Schritt hin zu mehr Übersichtlichkeit und die Konzentration auf das Wesentliche. Und das ist bei Sellaband eben, zusammen mit den Believern ein Album zu finanzieren und nicht einfach nur ein paar Songs, Infos und Bandfotos hochzuladen. Dafür gibt es MySpace und diverse andere Seiten.

Ich meine auch, dass der Schritt richtig war und wir uns jetzt auf unser „Kerngeschäft“ konzentrieren sollten: Beziehungen zwischen Künstlern und Fans aufzubauen und … gute Musik zu finanzieren.

.: taz berichtet über Julia Marcell und Sellaband

In Artist News, Medienspiegel on 5. Mai 2009 at 20:52

taz vom 03.05.2009

Bereits vorgestern hat die taz unter dem Titel „Kauf dir ne Band“ über Julia Marcells Album Release am 12. Juni und über Sellaband berichtet. Die beiden kamen dabei sehr positiv weg. Insbesondere die Promo für Julias Album ist natürlich großartig. Die taz legt ihren Lesern aber auch Sellaband und das Konzept dahinter, das ja nicht so ganz neu ist (Stichwort Angelika Express Aktie), mit warmen Worten ans Herz.

Zu Wort kommt im Artikel auch Tim Renner (motor). Seine motor Tours betreiben ein Joint Venture mit der Booking Agentur Four Artists, bei der  Julia unter Vertrag ist. Leider steht für ihn fest, dass das breite Publikum wirklich gute Musik nicht erkennen kann und hält Musik Professionals auch weiter für dringend notwendig. Die im Crowdsourcing/Crowdfunding viel beschworene Intelligenz der Masse soll ausgerechnet im Musikbusiness nicht funktionieren? Natürlich wird es nicht ganz ohne Professionals in der Musikindustrie gehen, aber ich halte Tims Vergleich zwischen Popstars und Sellaband (oder ähnlichen Konzepten) für sehr absurd.

Ich denke bei Popstars geht es nicht darum, wirklich gute Musik von weniger guter (oder sogar miserabler) zu separieren. Da ist einfach der Aufbau einer Scheinwelt beabsichtigt. Und das Publikum wird sich wahrscheinlich auch in einer Altersgruppe von 10-16 Jahren bewegen. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Entdeckt bei Sellaband: theLights und The Nancy Wha

In Entdeckt bei Sellaband, Mein Sellaband on 4. Mai 2009 at 22:37

Im April bei Sellaband neu dazugekommen, sind zwei sehr britische Bands. Obwohl eine davon aus dem hohen finnischen Norden kommt.

theLightstheLights, die aus Birmingham stammen, kommen mit energiegeladenem BritPop daher, der leicht verdaulich ist und mehr als Spaß macht. Auch wenn sie abschnittsweise klingen wie … das hab ich irgendwo schon mal gehört, können sie doch ihren ganz eigenen Stil finden. Mit ihrer Single „Low Hundreds“ (Universal/Crash Records) wollen sie ab 11. Mai den Musikmarkt aufrollen. Wäre gut, wenn sie auch ein paar Believer bei Sellaband überzeugen könne. Ein ganzes Album der Briten könnte ich mir ganz hörenswert vorstellen.

Übrigens sind theLights in dieser Woche Artist of the Week bei Sellaband.

theLights sind: Lizzy Keys – Vocals & Keys, Kellio – Vocals & Acoustic, D.A.N – Lead Guitar, Gary Van Worton – Bass Guitar, Mercidaus – Drums.

Sellaband: http://www.sellaband.com/thelights/

Unbedingt hören: „Low Hundreds“

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strich19gerade

The Nancy WhaDie andere Neuentdeckung sind fünf Finnen, die absolut genialen Rock machen – irgendwas zwischen Garage, Indie und reinrassigem Rock. Den Rest des Beitrags lesen »

.: 50K MUSIC MAG Nr. 3 ist draußen

In 50k music on 4. Mai 2009 at 21:45

50K MUSIC MAG #03/09Nachdem ich mich anderthalb Wochen in eisiges Schweigen gehüllt habe, will ich die Ruhephase hier aufklären. Die letzte Woche war geprägt von den Arbeiten an der neuen (dritten) Ausgabe des 50K MUSIC MAGs. Leider, zumindest für deutsche Leser, ist auch diese Ausgabe wieder in englisch erschienen.

Themen diesmal: Interview mit Nemesea, die das Projekt Surround 7.0 unterstützen, ein Artikel von Netvalar über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Twitter für Künstler und einem Artikel aus Pete Strobls bottom-end-Blog darüber, was man als Künstler mitbringen muss, um bei Sellaband oder im Musikmarkt überhaupt bestehen zu können. Darüber hinaus gibt es die neuesten Nachrichten aus der Sellaband-Welt und aus der Musikindustrie und die Neuentdeckungen des Monats (darüber später mehr). Den Rest des Beitrags lesen »