Das Crowdfunding Newsblog für den Musikliebhaber

Archive for the ‘Branchennews’ Category

.: 50K MUSIC MAG – August Ausgabe (englisch) ist draußen

In 50k music, Artist News, Branchennews, Events on 9. August 2009 at 00:36

50K MUSIC MAG #06/09

Ja, leider hat mich die Arbeit an der aktuellen Ausgabe des MAGs ziemlich beansprucht, so dass mysellabandlife mal wieder zu kurz gekommen ist.

Das gibt es im August zu lesen:

– The Flight of the Kiwi – über Katie Thompson, die ganz aktuell die 50k erreicht hat,
– Slim Void Album Log,
– Go for … Silver! – über Maitreyas Nominierung für den neuseeländischen Silverscroll Award,
– On Stage with … Julia Marcell,
– Real Deal Alert – Ariel – von Pete Strobl,
– On Stage with … The 3 Ladies,
– SellaBand Headquarters‘ Column,
– Speakers‘ Corner – eine neue Kolumne, in der jeder seine Meinung sagen kann,
und natürlich die neuesten Infos über SellaBand Artists, die letzten Neuigkeiten aus dem Musikbusiness, die Newcomer im Juli und eine weltweite Konzertübersicht.

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.: Und wieder einmal …

In Branchennews, Medienspiegel on 25. Mai 2009 at 22:27

napster

… nimmt uns ein Artikel in einer namhaften deutschen Zeitung jede Hoffnung, in Zukunft mit Musik Geld zu verdienen. Die Financial Times Deutschland titelt heute „Im Web siegt die Gratis-Musik“ und sieht Musiktauschbörsen wie Napster als Totengräber der Musikindustrie. Auch wenn Napster jetzt mit Abomodell Geld verdienen will, machen die Gratis-Musikseiten hier einen Strich durch die Rechnung. Ein griffiges Konzept, mit Musik im Internet Geld zu verdienen, hat bisher noch keiner gefunden.

Und es bestätigt sich für mich einmal mehr, dass ich nicht wegen des Geldverdienens bei Sellaband bin, sondern allein wegen der Musik und Community dort. Es fällt mir auch schwer, zu glauben, dass die Sellaband Artists den wirklich großen Durchbruch im Musikbusiness schaffen werden. Es wäre ein wirklich großes Glück, wenn ein einflussreicher Musikmanager einem Artist zum für den großen Erfolg notwendigen Medieninteresse verhelfen würde – vor allem Radio- und TV-Play. Denn ohne die Musik massenwirksam zu vermarkten, wird der Erfolg ausbleiben. Und diese Massenvermarktung sehe ich bei den Sellaband-Artists derzeit noch nicht.

So bleibt uns derzeit lediglich der interne Sellaband-Markt, um die Musik zu vermarkten. Und hier wird es notwendig sein, diesen „internen“ Markt zu nutzen. Das Besondere bei Sellaband, nämlich an der Gestaltung der Revolution in der Musikindustrie teilzunehmen, muss stärker herausgestellt werden.

.: Chuck D. spricht über seine digitale Doktrin bei music:)ally

In Branchennews, Medienspiegel on 16. April 2009 at 17:22

Chuck DChuck D., Frontmann und Mitgründer von Public Enemy, der vor einigen Wochen als offizieller Sellaband-Repräsentant für den US-Markt vorgestellt wurde, hat vor einigen Tagen bei music:)ally einen Artikel über die Entwicklung des digitalen Musikvertriebs am Beispiel von Public Enemy beschrieben. Bereits 1998 machte Public Enemy mit seiner eigenen Webseite und Terrordome, eine Art Blog, von sich reden. Immer war Chuck allerdings dabei, Ideen zu sammeln, wie er Musiker und Fan näher zusammenbringen kann.

Immer wieder hat er auch versucht, den Musikern, besonders den Rappern, die Möglichkeiten des digitalen Vertriebs aufzuzeigen. Aber die großen Plattenlabels haben es vorgezogen, den digitalen Vertriebsweg zu meiden und gar zu verteufeln. Jetzt steckt das alte System des Musikvertrieb in der Klemme und die Labelssuchen krampfhaft nach Auswegen. Aber die großen Tanker sind einfach zu schwerfällig.

In SellaBand sieht Chuck eineAlternative für Musiker zu den Labels und gleichzeitig die Chance, ganz eng mit den Fans zusammenzuarbeiten und diese von der ersten Minute ihrer Karriere an zu beteiligen. Und besonders für die Rapper in den USA scheint das in Europa bereits bewährte SellaBand-Konzept eine ausgezeichnete Alternative zu sein: „In Europa und UK läuft das Konzept, wie die Erfolgsstories zeigen. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Was Musiker alles tun …

In Branchennews on 10. April 2009 at 23:32

Josh Freese… wenn sie ein Album verkaufen wollen, macht Josh Freese, der ehemalige Drummer von Nine Inch Nails, vor. Er bietet sein aktuelles Album „Since 1972“ in mehreren Preiskategorien von 7$ bis 75.000 $ an. Ich werde euch jetzt ersparen, die komplette Liste aufzuzählen. Wer alles genau wissen will, besucht am besten Josh Freeses Webseite. Da gibt es den vollen Durchblick.

Hier ein Auszug aus der Liste:

Für 7$ gibt es das Album als Download und sonst nichts.

Für 50 $ gibt es bereits eine DVD/CD dazu und du kannst fünf Minuten mit Josh am Telefon quatschen.

Wenn ihr 1.000 $ investiert, gibt es neben signierter CD, signiertem Schlagzeug eine Fahrzeugwäsche von Josh und ein Essen mit ihm an Bord der „Queen Mary“ in Long Beach.

Wer allerdings 75.000 $ übrig hat, kann das Geld gut anlegen. Unter anderem ist eine mehrtägige Tour mit Josh drin. Er schreibt 5 Songs über den glücklichen Käufer für eine EP, die er dann auch vermarktet. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Musikvermarktung – Prince zeigt allen, wie es geht

In Branchennews, sellaband on 24. März 2009 at 19:52

lotusflow3rPrince, vielen auch bekannt als TAFKAP oder einfach The Symbol, zeigt der Musikindustrie welche Möglichkeiten es für Künstler gibt, ihre Musik ohne die großen Labels zu vermarkten. Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet heute unter der Überschrift „Zum Teufel mit der Plattenfirma“, wie Prince es mit neuen Konzepten versteht, seine Musik zu versilbern. Er spart sich die Kosten für die Marketingmaschinerie der großen Labels und verdient trotzdem Geld mit seinen Songs – und das muss er noch nicht einmal teilen.

So hat er laut FTD das Projekt lotusflow3r.com gestartet, wo jeder, der bereit ist, 77 $ zu zahlen, drei neue Alben herunterladen kann. Außerdem hat man für ein Jahr Zugang zu seltenen Konzertmitschnitten, Fotos und noch mehr Songs.  Bereits 2007 machte Prince mit einer ungewöhnlichen Aktion auf sich aufmerksam: er verschenkte sein Album „Planet Earth“ als Beilage zur britischen Zeitung „The Mail on Sunday“. Und das mit Erfolg – seine 21 Konzerte in London waren sämtlichst ausverkauft.

Nun ist das Ganze natürlich für einen Künstler wie Prince eine fast todsichere Sache. Er braucht sich um die Anzahl seiner Fans und die Einnahmen keine Gedanken zu machen. Die Künstler bei Sellaband sind da in einer schwierigeren Situation – recht unbekannt mit meist kleiner Fanbasis. Aber das Beispiel Prince zeigt auch, das man mit neuen Ideen einfach auch experimentieren muss. Den Rest des Beitrags lesen »

.: CEBIT WebCiety: Music Business Reloaded

In Branchennews on 11. März 2009 at 22:59

Im Rahmen der Webciety auf der CEBIT 2009 haben sich am 06.03.09 einige Größen des Musik-Web-Business unter der Moderation von Johnny Häusler zu einer Podiumsdiskussion zusammengefunden: Tina Funk (Geschäftsführerin creative-­lobby), Ruben Jonas Schnell (Initiator und redaktioneller Leiter ByteFM), Ralf Plücker (Director Musikproduktmanagement Vodafone), Conrad Fritzsch (CEO tape.tv), Alexander Landschulz (Marketing/Vertrieb tape.tv). Das Ganze ist ein Vorgeschmack auf die Anfang April in Berlin stattfindende Social Media Konferenz re:publica. Deshalb lief das gesamte Programm mit einer Vielzahl von anderen Themen rund um das Web auf der CEBIT auch unter dem Namen pre:publica.

Der illustre Teilnehmerkreis diskutierte unter anderem, was die großen Labels im Internet oder überhaupt bei digitaler Musik falsch gemacht haben und welche Auswege aus der Krise führen. Die Gesprächsrunde ist oben per Video zu verfolgen. Weil hier mehrere Beiträge zusammengeschnitten sind, solltet ihr bei 1:08:00 ins Video einsteigen.

Im Folgenden will ich versuchen, die wichtigsten Erkenntnisse der Diskussionsteilnehmer wiederzugeben. Unter anderem wurde die Frage aufgeworfen, wie heute eigentlich noch mit Musik Geld zu verdienen ist. Tina Funk bietet da eine einfache wie kurze Antwort: „… mit dem Fan kommunizieren und einen Grund für den Fan zu schaffen, zu kaufen …“. Wobei allerdings auch Tina Funk die Schwierigkeit in der Umsetzung dieses Prinzips sieht. Oftmals ist die neue Medienwelt auch in den Köpfen der Künstler noch nicht angekommen, die sich kaum über neue Vermarktungsformen für Musik (z.B. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Mobile Web Watch 2008: In drei Jahren ist das Mobile Internet ein Massenmarkt

In Branchennews, Crowdfunding on 5. März 2009 at 23:14

Mit der Einführung des iPhone scheint der Weg ins mobile Internet geebnet. So sieht es zumindest der Mobile Web Watch 2008 von Accenture. Ein neuer Markt wird entstehen, der Unternehmen neue Geschäftsmodelle bringt, ist Accenture überzeugt.

Die Untersuchung hat ergeben, dass bereits 62 % der Mobilfunk-Nutzer internetfähige Handys besitzen, das sind 26 Mio. Jedoch nur 13 % (3 Mio.) nutzen das Handy auch für den Gang ins Internet. Dabei ist der Anteil der 20- bis 40-jährigen überdurchschnittlich hoch. Bei der Nutzung von Unterhaltungs-, Web 2.0-Angeboten, Online-Communities und Social Network-Plattformen haben allerdings die Jugendlichen (14- bis 19-jährige) die Nase vorn. Auch Audio- und Video-Downloads liegen bei dieser Altersgruppe im Trend.

Hemmschwellen für die Nutzung des Mobilen Internets sind vor allem die niedrigen Bandbreiten, das Fehlen innovativer Geräte und Services. Den Nutzern fehlt noch das besondere Erlebnis beim mobilen Surfen. Aber Rettung ist in Sicht, so Accenture: die Neigung und Motivation mobil zu surfen, ist bei iPhone Nutzern überdurchschnittlich ausgeprägt.

Social Media- und Unterhaltungs-Dienste werden vorrangig die jugendliche Zielgruppe ansprechen. Insgesamt wird das Mobile Internet in drei Jahren weltweit als Massenmarkt zu sehen sein. In Deutschland rechnet Accenture in fünf Jahren mit einem „signifikanten“ Kundenanteil. Der Schluss, den die Berater ziehen, ist eindeutig: Unternehmen, die auf Mobiles Web setzen, liegen richtig, müssen aber in puncto Nutzer-Erlebnis und Mehrwert für den Kunden noch ordentlich zulegen. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Slicethepie und bebo wollen zusammen den Musikmarkt demokratisieren

In Branchennews on 3. März 2009 at 20:45

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In ihren gestrigen Pressemitteilungen geben Slicethepie und bebo offiziell ihre neue Partnerschaft bekannt. Die Crowdfunding-Plattform Slicethepie erschließt sich damit die gesamte Community von bebo. Die bebo-Mitglieder können ab März 2009 direkt in Musiker investieren, da der Service in bebo eingebaut werden soll.

David Courtier-Dutton, der Slicethepie-CEO, sagte zu der Verbindung von Crowdfunding und Social Network: „Diese einzigartige Partnerschaft kombiniert die Leidenschaft und Stärke von bebos gewaltiger Fan- und Musikercommunity mit Slicethepies erprobter Auswahl- und Finanzierungsplattform, um Musiker schneller und fairer zu entdecken als dies je möglich war. Die Kombination von Slicethepies erprobten Finanzierungsmodell mit bebos engagierter Community von Musikliebhabern gibt allen unentdeckten Musikern einen entwicklungsfähigen Karriereweg mit beispielloser Promotion- und Darstellungsmöglichkeit auf einer der mächtigsten Social Network Platformen der Welt vor.“

Zu dieser Partnerschaft kann man Slicethepie nur beglückwünschen. Hier wurde das drängende Problem, das im Übrigen auch Sellaband bewegt, der fehlenden Investoren und der noch nicht erreichten kritischen Masse durch die Hereinnahme eines Partners auf elegante und effektive Weise gelöst. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Das Geheimnis der Mundpropaganda – was kann virales Marketing?

In Branchennews, sellaband on 12. Februar 2009 at 23:29

Welche Richtung nimmt das Marketing für Sellaband?Heute bin ich über einen Blogbeitrag von Jörg Wittkewitz gestolpert, der ein Interview übersetzt hat, das Guy Kawasaki mit dem Chefevangelisten und Vater des viralen Marketing Emanuel Rosen geführt hat. Rosen veröffentlichte gerade die Fortsetzung seines Bestsellers „The Anatomy of Buzz“ unter dem Titel „The Anatomy of Buzz Revisited – Real-life lessons in Word-of-Mouth Marketing“.

Grundsätzlich hält Rosen die Mundpropaganda und das Streuen von Gerüchten für tauglich, Medieninteresse zu erzeugen und die Neugier nach Produkten anzuheizen. Wichtig ist aber, einige frühe Nutzer zu finden, die, durch positive Erfahrungen angestachelt, das Produkt oder die „gute Nachricht“ über das Produkt verbreiten.

Das Problem besteht aber für Rosen darin, dass Informationen dazu neigen, schnell zu versacken und sich nicht automatisch wie ein Lauffeuer verbreiten, obwohl wir heutzutage vielseitig vernetzt sind. Das heißt, eine breite Gruppe in der Öffentlichkeit muss mit dem viralen Informationen „infiziert“ werden. Denn nur über eine so weite Streuung kann sich die Information von vielen Ausgangspunkten aus verbreiten.

Das Wichtigste aber ist, dass das Produkt einen Wow-Effekt beim Nutzer auslöst – das Produkt muss sozusagen für sich selbst sprechen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Einbeziehen von Meinungsmachern als Multiplikatoren für die Verbreitung der Information über das Produkt. Diese Multiplikatorfunktion ergibt sich aber schon rein logisch aus der Tatsache, dass natürlich Informationen, die von Meinungsmachern kommen, weit mehr Relevanz für Kunden haben als Informationen aus anderen Quellen. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Forrester Research: Konsumorientierte Services – die Zukunft der Musikindustrie?

In Branchennews on 26. Januar 2009 at 23:46

Forrester Blog

Forrester Research hat letzte Woche die aktuelle Prognose für den Musikmarkt in Europa herausgegeben. Zum ersten Mal gibt es darin neben den Ertragsvorhersagen zu den „normalen“ Musikverkäufen auch Prognosen zu digitalen Lizenzen, den von Forrester „next-generation services“ genannten Modelle.

Mark Mulligan spricht im Forrester-Blog von harten Zeiten für die Musikindustrie, weil

  • die Einnahmen aus CD-Verkäufen weiter abstürzen,
  • die Online-Musikpiraterie weiter florieren wird,
  • das Online-Musikgeschäft es nicht geschafft hat, aus der Nische herauszukommen,
  • die mobilen Musikverkäufe enttäuschend laufen.

Die traditionellen Verkäufe brechen ein, die digitale Zukunft ist indes noch nicht angebrochen. Aber immer mehr Menschen hören Musik auf immer mehr Plattformen und immer verschiedeneren Geräten – und das in größerem Umfang als je zuvor. Den Rest des Beitrags lesen »