Das Crowdfunding Newsblog für den Musikliebhaber

Archive for the ‘Medienspiegel’ Category

.: Und wieder einmal …

In Branchennews, Medienspiegel on 25. Mai 2009 at 22:27

napster

… nimmt uns ein Artikel in einer namhaften deutschen Zeitung jede Hoffnung, in Zukunft mit Musik Geld zu verdienen. Die Financial Times Deutschland titelt heute „Im Web siegt die Gratis-Musik“ und sieht Musiktauschbörsen wie Napster als Totengräber der Musikindustrie. Auch wenn Napster jetzt mit Abomodell Geld verdienen will, machen die Gratis-Musikseiten hier einen Strich durch die Rechnung. Ein griffiges Konzept, mit Musik im Internet Geld zu verdienen, hat bisher noch keiner gefunden.

Und es bestätigt sich für mich einmal mehr, dass ich nicht wegen des Geldverdienens bei Sellaband bin, sondern allein wegen der Musik und Community dort. Es fällt mir auch schwer, zu glauben, dass die Sellaband Artists den wirklich großen Durchbruch im Musikbusiness schaffen werden. Es wäre ein wirklich großes Glück, wenn ein einflussreicher Musikmanager einem Artist zum für den großen Erfolg notwendigen Medieninteresse verhelfen würde – vor allem Radio- und TV-Play. Denn ohne die Musik massenwirksam zu vermarkten, wird der Erfolg ausbleiben. Und diese Massenvermarktung sehe ich bei den Sellaband-Artists derzeit noch nicht.

So bleibt uns derzeit lediglich der interne Sellaband-Markt, um die Musik zu vermarkten. Und hier wird es notwendig sein, diesen „internen“ Markt zu nutzen. Das Besondere bei Sellaband, nämlich an der Gestaltung der Revolution in der Musikindustrie teilzunehmen, muss stärker herausgestellt werden.

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.: taz berichtet über Julia Marcell und Sellaband

In Artist News, Medienspiegel on 5. Mai 2009 at 20:52

taz vom 03.05.2009

Bereits vorgestern hat die taz unter dem Titel „Kauf dir ne Band“ über Julia Marcells Album Release am 12. Juni und über Sellaband berichtet. Die beiden kamen dabei sehr positiv weg. Insbesondere die Promo für Julias Album ist natürlich großartig. Die taz legt ihren Lesern aber auch Sellaband und das Konzept dahinter, das ja nicht so ganz neu ist (Stichwort Angelika Express Aktie), mit warmen Worten ans Herz.

Zu Wort kommt im Artikel auch Tim Renner (motor). Seine motor Tours betreiben ein Joint Venture mit der Booking Agentur Four Artists, bei der  Julia unter Vertrag ist. Leider steht für ihn fest, dass das breite Publikum wirklich gute Musik nicht erkennen kann und hält Musik Professionals auch weiter für dringend notwendig. Die im Crowdsourcing/Crowdfunding viel beschworene Intelligenz der Masse soll ausgerechnet im Musikbusiness nicht funktionieren? Natürlich wird es nicht ganz ohne Professionals in der Musikindustrie gehen, aber ich halte Tims Vergleich zwischen Popstars und Sellaband (oder ähnlichen Konzepten) für sehr absurd.

Ich denke bei Popstars geht es nicht darum, wirklich gute Musik von weniger guter (oder sogar miserabler) zu separieren. Da ist einfach der Aufbau einer Scheinwelt beabsichtigt. Und das Publikum wird sich wahrscheinlich auch in einer Altersgruppe von 10-16 Jahren bewegen. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Chuck D. spricht über seine digitale Doktrin bei music:)ally

In Branchennews, Medienspiegel on 16. April 2009 at 17:22

Chuck DChuck D., Frontmann und Mitgründer von Public Enemy, der vor einigen Wochen als offizieller Sellaband-Repräsentant für den US-Markt vorgestellt wurde, hat vor einigen Tagen bei music:)ally einen Artikel über die Entwicklung des digitalen Musikvertriebs am Beispiel von Public Enemy beschrieben. Bereits 1998 machte Public Enemy mit seiner eigenen Webseite und Terrordome, eine Art Blog, von sich reden. Immer war Chuck allerdings dabei, Ideen zu sammeln, wie er Musiker und Fan näher zusammenbringen kann.

Immer wieder hat er auch versucht, den Musikern, besonders den Rappern, die Möglichkeiten des digitalen Vertriebs aufzuzeigen. Aber die großen Plattenlabels haben es vorgezogen, den digitalen Vertriebsweg zu meiden und gar zu verteufeln. Jetzt steckt das alte System des Musikvertrieb in der Klemme und die Labelssuchen krampfhaft nach Auswegen. Aber die großen Tanker sind einfach zu schwerfällig.

In SellaBand sieht Chuck eineAlternative für Musiker zu den Labels und gleichzeitig die Chance, ganz eng mit den Fans zusammenzuarbeiten und diese von der ersten Minute ihrer Karriere an zu beteiligen. Und besonders für die Rapper in den USA scheint das in Europa bereits bewährte SellaBand-Konzept eine ausgezeichnete Alternative zu sein: „In Europa und UK läuft das Konzept, wie die Erfolgsstories zeigen. Den Rest des Beitrags lesen »

.: Bullet Proof Messenger als erste Band für ArenaFest nominiert

In Events, Medienspiegel, sellaband on 21. Februar 2009 at 23:04

Arenafest 2009Ja, es geht langsam voran mit ArenaFest. Bullet Proof Messenger ist die erste Band, die sich mittels Wildcard für ArenaFest qualifiziert hat. In den nächsten Wochen werden sich neben weiteren Wildcard-Teilnehmern auch viele Bands über das Voting der Believer bei Sellaband qualifizieren müssen. Die Artists werden auf ihrer Tour durch die USA in zehn der größten Stadien performen. Unter anderem gibt es Shows in Anaheim, Cleveland, Houston und Las Vegas.

© by Bullet Proof Messenger

Matt von BPM kommentierte die Nominierung: „Wir sind alle extrem aufgeregt, ein Teil von ArenaFest zu sein und dankbar dafür, dass wir die Möglichkeit haben, einen unserer Träume zu leben.“

Selbst Bloomberg berichtete vor einigen Wochen über das ambitionierte Projekt, das Sellaband mit Arenaworks aus Los Angeles in diesem Sommer anschieben will. Aufhänger für Bloomberg war Cubworld, der eindeutig die Gewinnung von neuen Fans im Vordergrund sieht. Das wird gut sein für Cubworld und hoffentlich auch für Sellaband. Denn neue Believer sind auch für Sellaband notwendig, um die kritische Masse zu überschreiten. Darüber hinaus sind zwar von annähernd 30.000 Believern bereits ca. 3 Mio. $ investiert worden, Den Rest des Beitrags lesen »

.: DWM: One to Watch bei Tiscali/Francis Rodino: will Deutschland erobern

In Artist News, Medienspiegel on 13. Februar 2009 at 23:17

Until the Morning Light - CoverNachdem Daniel Ward-Murphy in Großbritannien ein breites Medieninteresse erfahren hat, wird er aktuell unter den „Ones to Watch 2009“ bei Tiscali UK an erster Stelle geführt. Das sollte ihm (und Sellaband) die nötige Öffentlichkeit für sein Debütalbum „Until the Morning Light“ verschaffen. Tiscali UK ist mit monatlich ca. 1,4 Mio. Unique Users die richtige Plattform, um bekannt zu werden. Übrigens, mein Interview mit Daniel zum Album Release von „Until the Morning Light“ könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Es wäre toll, wenn seine Musik auch in Deutschland auf reges Interesse stoßen würde. Ich bin absolut begeistert von seinem Album.

Francis Rodino - "Circles and Squares"Nun zu Francis Rodino: Ab Montag ist sein Album „Circles and Squares“ bei Amazon.de gelistet. Anlass für ihn, seine deutschen Fans und solche, die es werden wollen, um sich zu scharen. Wer Mitglied in Francis Rodinos E-Team werden und damit immer die neuesten Infos von ihm bekommen will, kann sich auf seiner Webseite anmelden … oder mysellabandlife lesen. Am besten gleich mit meinem Interview beginnen, dass ich anlässlich der Albumveröffentlichung von „Circles and Squares“ mit ihm geführt habe.

Die beiden Briten haben nach meiner Meinung die größten Chancen, über die Grenzen des Königreichs hinaus bekannt zu werden und europaweit Erfolg zu haben. Daniel Ward-Murphy begeistert seine Zuhörer mit unkonventionellem Folkrock. Francis Rodinos Musik ist eher im Mainstream angesiedelt. Mit seinem sanften Rockballaden ist er die erste Wahl für stille Kuschelstunden.

.: Second Persons Filmmusikprojekt

In Artist News, Medienspiegel on 16. Januar 2009 at 23:56

Second Person "The Lemon Tree Project"Second Person sind nicht nur bei Sellaband präsent. Nein, sie versuchen auch im Filmmusikgeschäft Fuß zu fassen. Mit ihrer Filmmusik zum Independentfilm „City Rats“ des britischen Regisseurs Steve M. Kelly scheint ihne dies gelungen zu sein. In der schwarzen Komödie („A modern day melondram“) geht es um acht Menschen, die im modernen London versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Mit mehr oder weniger Erfolg.

Der Film ist auf dem diesjährigen Slamdance-Festival zu sehen. Das Slamdance findet jährlich im Januar in Park City, Utah als Kontrastveranstaltung zum glamouröseren Sundance-Festival statt. Einige mittlerweile bekannt gewordene Regisseure gehören zu den früheren Teilnehmern am Slamdance, wie z.B. Steven Soderbergh (Sex, Lügen und Video, Ocean’s Eleven).

Vorab hat bereits ein britischer Distributor den Film gekauft, um ihn auf britische Leinwände zu bringen, berichte das Carpetbagger-Blog der New York Times.

Leider nur findet sich nirgends ein Hinweis Den Rest des Beitrags lesen »

.: Arenafest 2009 in den US-Medien

In Medienspiegel on 15. Januar 2009 at 23:19

Arenafest 2009

Der ganz große Medienrummel um Arenafest 2009 in den USA ist bisher ausgeblieben. Sicherlich haben die Amerikaner zur Zeit auch andere Ereignisse – Obamas Einzug ins Weiße Haus -, die in den Medien eine Menge Platz beanspruchen.

Hier einige der Berichte und Ankündigungen aus dem amerikanischen Blätter- und Blogwald:

.: Bericht über Sellaband beim ZDF

In Medienspiegel on 2. Oktober 2008 at 20:42

„Musikfans als Plattenbosse“ titelt die Webseite von ZDF heute.de in der Rubrik Computer am 29.09.2008 und stellt neben der englischen Seite „Bandstocks“ auch deren deutsch-niederländisches (hä?) Gegenstück „Sellaband“ vor. Wie enttäuscht werden deutsche Besucher dieser deutsch-niederländischen Seite sein, wenn sie dort kein Wort deutsch finden?

Dass Sellaband in jedem Fall die Gegenkultur zu DSDS und anderen üblen Casting-Shows darstellt, haben die Leute vom ZDF zumindest erkannt. Bleibt zu hoffen, dass Sellaband nun auch in den deutschen Medien seinen Platz findet.

.: Warum eigentlich …

In Medienspiegel on 15. September 2008 at 19:02

… nehmen die Medien in Deutschland Sellaband nicht wahr?

Erst vor ein paar Tagen hat die futurezone von ORF ein Interview mit Pim Betist veröffentlicht, der in Österreich zur Mission Future bei der Ars Electronica unterwegs war. Offensichtlich haben die Medien in Österreich die Nase für Future Trends. In Deutschland dagegen habe ich bisher nur in verschiedenen Wirtschaftszeitungen von Sellaband gelesen – FAZ, WiWo, …

Ich denke, so wird die breite Masse der Musikliebhaber und potentiellen Believer in Deutschland nicht erreicht. Ich denke gerade darüber nach, wie man die Medien hier auf Sellaband aufmerksam machen kann.

More to come …

.: Spiegel online und ftd.de berichten über Sellaband

In Medienspiegel on 25. Mai 2008 at 19:09

Auch in Deutschland wird Sellaband nach und nach wahrgenommen: ftd.de berichtete am 22.05.08 unter der Überschrift „Wenn Fans zum Geldgeber werden„, SpiegelOnline titelt bereits am 15.05.08 „Musik-Fans, bezahlt mich„. Beide stellen u.a. das Konzept Sellaband vor, was in jedem Fall zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades von SAB in Deutschland beitragen wird.